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ADAC Junior Cup
ADAC JUNIOR CUP – Mit der Aprilia RS 125 auf dem Weg zum Star
22.07.2010 - Startaufstellung, noch steht die Ampel „Rot“. Die Spannung steigt. Motoren heulen auf - Sekunden werden zu einer Ewigkeit - die Ampel springt auf „Grün“. Dann jagen sie davon: 48 Aprilia RS 125 im Cup-Trimm. Spannung pur. Das Team, Eltern und Freunde fiebern mit. Sie stehen an der Boxenmauer, drücken die Daumen und stoppen die Rundenzeiten. Dann endlich, die schwarz-weiß karierte Flagge fällt - der Sieger steht fest. Auslaufrunde, die Zuschauer applaudieren den jungen Stars.
Dann: Parc Ferme - Podest – Pokal, die Nationalhymne erklingt. Ein ergreifendes Gefühl - nicht nur für den Sieger. Am nächsten Tag heißt es wieder: Schulbank drücken, Deutsch, Englisch, Mathe – danach: träumen, von einer Karriere als Motorradrennfahrer.
Seit 17 Jahren fördert und organisiert der ADAC den ADAC Junior Cup – die Schule für junge Motorrad-Rennfahrer. Hier werden Nachwuchstalente gesucht, geschult und gefördert. Erstrangiges Ziel des ADAC Junior Cup ist: den jugendlichen Talenten einen kostengünstigen Einstieg in den Motorsport zu ermöglichen. Serienmäßige Motorräder, die im Rahmen des Reglements modifiziert werden dürfen, sorgen für Chancengleichheit und für überschaubare Kosten. Auch 2010 setzt das gesamte Starterfeld wieder auf die Aprilia RS 125. Auf der Straße ist die RS 125 seit Jahren der absolute Star. Keine andere 125er bietet von Hause aus so viele technische Feinheiten wie die Aprilia RS 125. Die sportlichen Gene liegen ihr schließlich im Blut. Bei ihrer Entwicklung stand die erfolgreichen RSR 125, die Aprilia-Werksrennmaschinen, Pate. Insgesamt sieben Weltmeisterschaften wurden auf der Aprilia seit 1992 gewonnen. Auch Valentino Rossi (1997), Gabor Talmacsi (2007) und zuletzt Julian Simon (2009) begannen auf einer Aprilia RSR 125 ihre Karriere in der Motorrad-WM - und wurden auf ihr Weltmeister.
Mit der Aprilia RS 125, wie sie beim Aprilia Vertragshändler zu kaufen ist, haben sich in Deutschland viele junge Talente ihre ersten Sporen im ADAC Junior Cup verdient. Die Betonung liegt auf „jung“, denn beim ADAC Junior Cup geht es wirklich um den Nachwuchs. Zwischen zwölf und 19 Jahren sind die Nachwuchs-Rossis alt. 42 Jungs und sechs ambitionierte Amazonen stellen 2010 ihr Talent und ihren Mut unter Beweis. Die Rennen finden im Rahmen der IDM, der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft, statt.
Absolutes Highlight ist der Lauf im Rahmen des deutschen Motorrad GP auf dem Sachsenring vom 16. – 18.Juli 2010. Dort trifft der Nachwuchs seine großen internationalen Vorbilder, wie Arne Tode oder Tom Lüthi, den 125 cm³ Weltmeister von 2005. Fahrer, die wie sie selbst im ADAC Junior Cup gelernt haben. Sie treffen die ganz Großen der Szene: Álvaro Bautista, Jorge Lorenzo, nicht zu vergessen, den „Doctor" - Valentino Rossi. Auch sie haben einmal klein angefangen und wurden schließlich Weltmeister.
Doch aller Anfang ist schwer und vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Die Aprilia RS 125 und ADAC Junior Cup sind der beste und preiswerteste Einstieg in die Welt des Motorrad-Rennsports. Vom ADAC wird der Cup perfekt organisiert und durchgeführt. Nichts bleibt dem Zufall überlassen. Bevor die Ampel zum ersten Mal auf „Grün“ springt und das Rennen startet, heißt es: „Schulbank drücken.“
Beim viertägigen Einführungslehrgang auf der Rennstrecke im italienischen Magione bekommen die „jungen Wilden“ alles Nötige für einen erfolgreichen Start in den Motorrad-Rennsport beigebracht. Theorie und praktisches Training wechseln sich ab.
Der Erfolg gibt dem ADAC als Organisator Recht, denn die meisten erfolgreichen deutschen und deutschsprachigen Rennfahrer in der IDM und der Weltmeisterschaft haben ihre Karriere im ADAC Junior Cup und auf einer Aprilia RS 125 begonnen.
Viele weitere Informationen und Tipps zum ADAC Junior Cup finden sie auch unter:
www.adac-motorsport.de
Text und Bilder: Ansgar Schauerte, RS 125 Archiv
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