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Podium
MAX BIAGGI SUPERBIKE WELTMEISTER 2010 AUF APRILIA!
27.09.2010 - DER FÜNFTE WELTMEISTER-TITEL DES ITALIENERS.
APRILIA STEHT VOR DEM GEWINN DER HERSTELLER-WELTMEISTERSCHAFT.
Imola, 26. September 2010 – nach einem schwierigen und sehr spannenden Wochenende in Imola ist Max Biaggi Superbike Weltmeister. Mit seinem fünften Platz im zweiten Rennen hat Biaggi den Abstand auf Leon Haslam (Suzuki), den einzig verbliebenen Konkurrenten im Kampf um den Titel, auf 63 Punkte erhöht (413 zu 350 Punkte). Diese Lücke ist beim Saisonfinale am nächsten Wochenende in Magny Cours / Frankreich nicht mehr zu schließen.
Damit hat sich Max Biaggi seinen fünften Weltmeistertitel vorzeitig gesichert. Von 1994 - 1997 war der Römer bereits viermal in Folge Weltmeister in der 250 cm³ Klasse. 2010 ist Max Biaggi jetzt der erste italienische Superbike Weltmeister.
In der Herstellerwertung führt Aprilia (433 Punkte) mit 41 Punkten Vorsprung auf Ducati (392 Punkte). Neun Punkte reichen dem Team aus dem Veneto, um auch die Weltmeisterschaft in der Herstellerwertung ebenfalls für sich zu entscheiden.
Imola zeigte sich nicht gerade als Ort für ein leichtes Rennen: bereits beim Start zum ersten Lauf wurde Biaggi aufgehalten und musste sich am Ende mit Platz 11 zufrieden geben. Im zweiten Lauf bot sich ein komplett anderes Bild. Völlig unbekümmert, ohne zu taktieren, ging Max auf seiner Aprilia RSV4 zunächst in Führung und kämpfte ab der ersten Runde um einen Platz auf dem Podium. Am Ende belegte Biaggi Platz 5 und sicherte sich damit bereits vor dem letzten Rennen den Weltmeistertitel. Die Freude der Fans war unbändig. In einem Sturm des Jubels eroberten sie die Rennstrecke und feierten den glorreichsten „Piraten“ in der Welt des Motorrad-Rennsports.
„Dies ist ein großartiger Tag“, kommentierte Biaggi am Ende abgekämpft aber glücklich, „ein Tag, den ich mir so sehr herbeigewünscht habe. In den vergangenen Jahren hatte ich oftmals das Gefühl, dass ich nicht wirklich die besten Voraussetzungen hatte mein Können zu beweisen und Ergebnisse zu erzielen, die ich verdient habe. Dies ist einer der Gründe, warum ich an einem bestimmten Punkt meiner Laufbahn die Welt der Superbike Weltmeisterschaft gewählt habe. Und aus diesem Grund habe ich mich mit den richtigen Leuten für dieses Abenteuer umgeben – Rennsport bedeutet nicht nur Geschwindigkeit, Reifen und ein Motor. Es geht auch um den Spaß und die Freude, die du mit den Leuten hast; in diesem Team fühle ich mich einfach zuhause. Ich möchte allen danken: meinem Team, Aprilia, der PIAGGIO GROUP und dem Präsidenten.
Es war keine leichte Saison. Viele Fahrer haben Rennen gewonnen. Wären sie nur etwas beständiger gefahren, hätten sie die Möglichkeit gehabt, uns das Leben deutlich schwerer zu machen. Die schönsten Momente waren die Doppelsiege in Monza und Misano. Es ist schon etwas Besonderes in meiner Heimat Italien vor den Augen meiner Fans zu gewinnen.
Aber es ist noch nicht vorbei – da gibt es noch ein Ziel – ich will mit meiner RSV4 auch den Titel in der Herstellerwertung holen. In einer Woche sprechen wir uns wieder. Es wäre wirklich fantastisch, diese traumhafte Saison mit einem weiteren Weltmeistertitel zu beenden“.
Roberto Colaninno, Präsident und CEO der PIAGGIO GROUP, zu der auch Aprilia gehört, war in der Box, um den Erfolg seines Teams und seines Fahrers mitzuerleben – und er hatte Folgendes zu sagen: „Wir haben heute ein außergewöhnliches Ergebnis erzielt, dies im zweiten Jahr der Teilnahme von Aprilia in der Superbike-WM. Einmal mehr bestätigt es die außergewöhnlichen technischen Fähigkeiten der Rennabteilung in Noale und der PIAGGIO GROUP auf der Weltbühne des Zweirads. Es wäre unmöglich, sich an einem solchen Tag irgendetwas Besseres vorzustellen. Wir haben die Superbike Weltmeisterschaft auf einer italienischen Rennstrecke gewonnen, mit einem italienischen Motorrad, einem italienischen Fahrer und einem Sponsor – Alitalia – der Italien in die ganze Welt trägt. So etwas hat es in der Geschichte der Superbike bisher noch nicht gegeben und genau das macht uns alle umso stolzer“.
Action
Max Biaggi und Roberto Colaninno, Präsident und CEO der PIAGGIO GROUP
TEAM
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